Mitteilung
Pressemitteilung zum Projekt Süderschliessung

Der Leist Obere Au will keine neue Strasse

Anlässlich der Hauptversammlung haben sich die anwesenden Mitglieder klar gegen den Bau einer neuen Süderschliessungsstrasse ausgesprochen.

Die neue Strasse soll die Gewerbebetriebe am Töpfer- und Jägerweg erschliessen. Diese Erschliessung, welche ungefähr 10 Mio. Franken kostet, ist als Sackgasse konzipiert und würde momentan einzig den ca. 10 Unternehmungen als neue Zufahrt ab dem Glättimühlekreisel dienen.
Obwohl ein Teil der Bevölkerung in der Oberen Au durch den Wegfall des Gewerbeverkehrs von der neuen Strasse profitieren würde, überwiegen letztlich die negativen Aspekte. Vor allem die enorm hohen Kosten, 14 000 Franken pro Meter Strasse, aber auch der Verlust von Kulturland führten zu diesem Entscheid. Zudem verliert das für die Obere Au wichtige Naherholungsgebiet weiter an Qualität, Velo- und Fusswegverbindungen werden unsicherer und ein Schleichverkehr über die Quartiersträsschen kann nicht ausgeschlossen werden.

Die vorgesehene Umzonung von wertvollem Kulturland in Baugebiet, die mithelfen soll die Strasse zu finanzieren, ist aus unserer Sicht völlig unsinnig, weil kein Bedarf besteht. Das übertriebene Wachstum der vergangenen Jahre muss endlich gebremst werden. Die letzte zusammenhängende Grünflache soll erhalten bleiben und nicht einer Strasse und neuen Baugebieten zum Opfer fallen.

Aus diesen Gründen empfiehlt der Leist Obere Au die Überbauungsordnung „Erschliessung Obere Au“ abzulehnen.


02.09.2018